Weiße Strände, imposante Berge, aufregende Abenteuer, tierische Begegnungen, spannende Sehenswürdigkeiten mit fesselnder Geschichte, guter Wein und fantastisches Essen. Das ist Kapstadt – die Vielfalt am Atlantik im Westen Südafrikas.
Tandem-Paragliding gehört für mich genauso auf die Top-Sehenswürdigkeiten-Liste wie eine entspannte Wanderung auf dem Bergplateau des Tafelbergs mit traumhaften Ausblicken. Einem Spaziergang durch das bunte Bo-Kaap-Viertel kann ich ebenso wenig widerstehen wie einem Besuch der V&A Waterfront. In den Vororten von Kapstadt tummeln sich Pinguine, Robben und Wale – diese Begegnungen bleiben unvergessen.
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Empfohlener Aufenthalt: 7 Tage
In 1.067 Metern Höhe – von massiven Bergkuppen umgeben und trotzdem mitten in Kapstadt. Auf dem Tafelberg, dem Wahrzeichen der Stadt, fühlt es sich an, als wäre man im Gebirge unterwegs.
Unser Ziel ist heute der höchste Punkt des Tafelbergs, der Maclear’s Beacon auf 1.086 Metern Höhe. Auf dem Weg dorthin laufen wir am Rand des Plateaus entlang und genießen spektakuläre Panoramaausblicke:
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die Bergkette der 12 Apostel
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den Lion's Head mit dem Bergrücken Signal Hill
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die blau leuchtende Camps Bay mit ihrem weißen Sandstrand
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die Gefängnisinsel Robben Island
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Kapstadt – einzelne Sehenswürdigkeiten sind jedoch nicht im Detail zu erkennen
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Blick vom Signal Hill auf den Tafelberg (links), das Wahrzeichen Kapstadts. -

Blick vom Tafelberg auf den Lion's Head (links) und den langgestreckten Bergrücken Signal Hill. Die Insel im Atlantik ist Robben Island. -

Das weitläufige Bergplateau mit Wanderwegen, Aussichtspunkten und über 1.400 verschiedenen Pflanzenarten erinnert eher an ein Gebirge als an eine Großstadt. -

Auf dem Tafelberg leben einige Dassies (Klippschliefer), die nächsten Verwandten des Elefanten. -

Aussicht auf die Bergkette der 12 Apostel und den blau leuchtenden Atlantik.
Jährlich kommen etwa eine Million Besucher mit der Seilbahn auf den Tafelberg. Von dem großen Besucherandrang ist kaum etwas zu spüren. Hier oben gibt es nicht nur zwei oder drei Aussichtsplattformen, sondern ein weitläufiges Bergplateau.
An der oberen Seilbahnstation beginnen verschiedene Wanderwege, die ideal für Spaziergänger und Wanderanfänger sind. Einige davon eignen sich sogar für Rollstuhlfahrer.
Tipp: Auf dem Plateau des Tafelbergs werden kostenlos geführte Touren angeboten.
- Wie komme ich auf den Tafelberg? Mit der Seilbahn oder bei einer Wanderung.
- Anreise zur Seilbahn: mit Uber – Parkplätze sind vorhanden, aber schnell belegt.
- Prüfe vor der Anreise, ob die Seilbahn fährt. Im Oktober hüllten Wolken den Berg an vier von sieben Tagen am Morgen ein.
- Informationen zu Tickets, Öffnungszeiten und aktuellen Betriebszeiten
- Wanderung: idealerweise mit einem Guide, nie allein, plane mindestens zwei Stunden für den Aufstieg
- Aufenthalt: zwischen zwei Stunden und einem ganzen Tag
- Packliste: Sonnenschutz, Getränke, Snacks, bequeme Schuhe
- Annehmlichkeiten: Restaurants, Cafés und Toiletten sind vorhanden
- Fototipp: Im Oktober vormittags fotografieren, dann strahlt die Sonne die Sehenswürdigkeiten und umliegenden Berge an
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Signal Hill & Lion's Head: ca. 10 Autominuten
- Camps Bay: ca. 10 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 15 Autominuten
- V&A Waterfront: ca. 20 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Tandem-Paragliding – Kapstadt aus der Vogelperspektive
Mein Herz klopft vor Aufregung – dann geht auf einmal alles ganz schnell. Eine Windböe kommt: Noch ein paar Schritte – und schon verlieren meine Füße den Kontakt zum Boden.
Begeistert von diesem gelungenen Start lehne ich mich entspannt in meinen Sitzsack zurück und genieße den Weitblick über Kapstadt. Während des 15-minütigen Flugs zeigt mir mein Pilot die Sehenswürdigkeiten, die es aus der Luft zu entdecken gibt.
Start am Lion's Head – Ausblick während des Flugs:
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der Berg Lion's Head
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die Bergkette der 12 Apostel
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die Bucht von Camps Bay
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Gut zu wissen: Nur etwa 10 % aller Flüge starten von hier.
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Je nach Wind startet das Tandem-Paragliding am Signal Hill oder Lion's Head.
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Begleitpersonen, die nicht fliegen, können von beiden Startplätzen nicht nur den Start sehen, sondern auch eine wunderschöne Aussicht genießen.
Start am Signal Hill – Ausblick während des Flugs:
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der Lion's Head mit dem Bergrücken Signal Hill
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das Stadion der Fußball-Weltmeisterschaft 2010
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die Bucht von Sea Point
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Du bist neugierig geworden? Dann lies hier weiter.
- Anreise zum Treffpunkt: mit Uber - Parkplätze sind vorhanden, aber schnell belegt
- Anbieter – mit denen ich geflogen bin:
- vom Signal Hill mit Cape Town Tandem Paragliding
- vom Lion’s Head mit Tandem Flight Co oder
- alternativ Fly Cape Town Paragliding
- Seriöse Anbieter: weisen auf ihrer Internetseite eine DTO-SACAA-Registrierung aus.
- Kosten: etwa R1.900 / ca. 100 € p.P. Preise sind abhängig vom Anbieter (Stand 08/2026)
- Aufenthalt: ein bis zwei Stunden
- Packliste: Sportschuhe mit gutem Profil – keine Freizeitsneaker oder Flipflops, eine Windjacke, Sonnenbrille
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Seilbahn des Tafelbergs: ca. 10 Autominuten
- Camps Bay: ca. 10 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 15 Autominuten
- V&A Waterfront: ca. 15 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Lion's Head - noch mehr Abenteuer mit Aussicht
Nur wenige Minuten vom Tafelberg entfernt ragt eine markante Hügelspitze in die Höhe, die nicht nur Abenteuer, sondern auch wunderschöne Aussichtspunkte bereithält.
Auf 391 Metern über dem Meeresspiegel steht ein Tandem-Paragliding-Team auf einem kurzen, steilen Startplatz und wartet auf die richtige Windböe.
Allein für diesen Ausblick hat sich der kurze Aufstieg zum Startplatz schon gelohnt:
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die blau schimmernde Bucht von Camps Bay
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die imposante Bergkette der 12 Apostel
Zu Fuß geht es vom Parkplatz etwa zehn Minuten über einen sandigen Pfad bergauf bis zum Startplatz. Wer weitergeht, erreicht nach etwa ein bis zwei Stunden den Gipfel des Lion's Head.
Für eine Wanderung auf den Lion's Head blieb mir leider nicht genügend Zeit. Solltest du zum Gipfel wandern, würde ich mich freuen, wenn du in den Kommentaren über deine Erfahrungen berichtest.
- Anreise: mit Uber - es gibt Parkplätze, aber die sind schnell weg; An einem Sonntag im Oktober war gegen 13 Uhr kein freier Parkplatz zu finden.
- Startpunkt Wanderung: Lion’s Head Parking; etwa zwei Autominuten vom Signal Hill Parkplatz entfernt
- Der Lion’s Head Trail ist etwa 5,5 km lang (Hin- und Rückweg)
- Dauer: ca. 3 bis 4 Stunden
- Packliste: Wanderschuhe oder Sportschuhe mit gutem Profil – keine Freizeitsneaker, Sonnenschutz, Getränke, Snacks
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Seilbahn des Tafelbergs: ca. 10 Autominuten
- Camps Bay: ca. 10 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 15 Autominuten
- V&A Waterfront: ca. 15 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Signal Hill – Aussichtspunkt zum Sonnenuntergang
Während tagsüber hier die Tandem-Paraglider starten, ist der Signal Hill am Abend aus einem anderen Grund ein Hotspot.
Auf der präparierten Startpiste treffen sich Paare, Freunde und kleine Gruppen, um zuzusehen, wie die Sonne in den Atlantik eintaucht. Dabei wird Wein getrunken, gelacht und geplaudert.
Die Atmosphäre ist großartig, während sich der Tag langsam zur Nacht neigt.
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Nur wenige Meter vom Startplatz entfernt ist das beeindruckende Bergpanorama des Tafelbergs, des Lion's Head und der 12 Apostel zu sehen.
- Anreise: Mit Uber kommen – Parkplätze vorhanden, zum Sonnenuntergang allerdings schwierig
- Aufenthalt: etwa eine Stunde
- Toiletten sind vorhanden
- Proviant: Wein und Snacks mitbringen. Müll anschließend entsorgen oder wieder mitnehmen.
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Seilbahn des Tafelbergs: ca. 10 Autominuten
- Camps Bay: ca. 10 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 15 Autominuten
- V&A Waterfront: ca. 15 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Entspannen in Camps Bay
Schönheit, Entspannung und kaltes Wasser – alles an einem Ort?
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Sonnenschirm ausleihen
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Handtücher im weißen weichen Sand ausbreiten
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Im Atlantik baden
Der letzte Punkt muss leider von meiner Liste gestrichen werden. Bei einer Wassertemperatur von etwa 17 °C schaffe ich es nur bis zu den Knöcheln ins Wasser. Es ist Oktober und damit Frühling in Südafrika.
Die Camps Bay zählt zu den teuersten und exklusivsten Stadtteilen Kapstadts. Trotzdem sind die Preise in den Restaurants an der Strandpromenade mit denen in Deutschland vergleichbar.
Für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag lohnt sich ein Ausflug bei Sommerwetter definitiv.
- Anreise: Mit Uber kommen – es gibt wenige Parkplätze am Seitenstreifen
- Aufenthalt: eine Stunde bis einen ganzen Tag
- Baden gehen: Wem das Wasser nicht zu kalt ist, kann baden gehen – Haie gibt es hier normalerweise nicht, da sie wärmere Gewässer bevorzugen
- Packliste: Proviant einpacken oder im Supermarkt an der Promenade noch etwas kaufen, Handtücher, Sonnenschutz
- Tipp: Wer bis zum Abend bleibt, kann am Strand oder von einem der Restaurants an der Promenade den Sonnenuntergang genießen
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Seilbahn des Tafelbergs: ca. 10 Autominuten
- Signal Hill & Lion's Head: ca. 10 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 15 Autominuten
- V&A Waterfront: ca. 20 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Das bunte und geschichtsträchtige Bo-Kaap-Viertel
Ein wenig außer Atem laufen wir einen steilen Anstieg durch eines der ältesten Wohnviertel von Kapstadt. Als die Gruppe stehenbleibt und sich umdreht, ist ein Lächeln in jedem Gesicht zu sehen.
Vor dem markanten Tafelberg reihen sich entlang der Kopfsteinpflasterstraßen bonbonfarbene Stadthäuser aneinander. Das zauberhafte Bo-Kaap-Viertel besteht nicht nur aus bunten Fassaden, sondern auch aus kleinen Geschäften, Galerien, Restaurants und Cafés. Hier befindet sich auch die Auwal-Moschee, die älteste Moschee am Kap, die 1798 gegründet wurde.
Bo-Kaap bedeutet übersetzt „Über dem Kap“ und wurde zwischen 1760 und 1840 erbaut. Nach der Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1834 zogen viele befreite Sklaven hierher.
Früher waren die bunten Häuser des kleinen Wohngebiets weiß gestrichen. Nach dem Ende der Apartheid begannen die Bewohner, sie in leuchtenden Farben zu bemalen – als Symbol für Freiheit und Identität.
Außerdem erzählt unser Guide: „Jede bunte Fassade stand für einen Beruf, so zum Beispiel Blau für die Fischer und Grün für die Gärtner.“
Mittlerweile ist dieses Viertel ein beliebtes Fotomotiv. Das ist nicht nur eine Fotokulisse – für ein „schnelles Foto“: Hier leben und arbeiten Menschen.
Der erste Teil der Tour mit vielen Anekdoten und Geschichte hat uns bereits gut gefallen. Die Tour wird nun im Zentrum von Kapstadt fortgesetzt – siehe Tourenverlauf.
- Anreise: Mit Uber kommen
- Treffpunkt: im Bo-Kaap-Viertel
- Anbieter: Onedayafrica
- Kosten: R609 / ca. 33 € p.P. (Stand 08/2026)
- Dauer: zwei Stunden
- Trinkgeld: etwa 10% vom Ticketpreis pro Person einplanen
- Bequeme Schuhe anziehen
Das Bo-Kaap Museum ist als Haus eingerichtet, das den Lebensstil einer muslimischen Familie aus dem 19. Jahrhundert zeigt. Ich habe es leider noch nicht besuchen können.
Die Bo-Kaap-Galerie: ein rosafarbenes Haus in der Wale Street.
- V&A Waterfront: ca. 10 Autominuten
- Camps Bay: ca. 15 Autominuten
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Seilbahn des Tafelbergs: ca. 15 Autominuten
- Signal Hill & Lion's Head: ca. 15 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Tourenverlauf der Walking Tour
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Spaziergang durch das Bo-Kaap
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Bree Street: berühmt für Galerien und gutes Essen
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Long Street: Ein riesiger Elefant auf einem Gebäude erinnert, dass dies einst eine Elefantenroute war
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Kaffeetrinken im Heaven Coffee Shop: in einer 150 Jahre alten Kirche – das ist ein Highlight
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Longmarket Street: Schlendern über den Markt – unser Guide meinte: Die Preise ruhig um 25 % runterhandeln
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Company’s Garden: ein hübscher Garten. Er wurde 1652 von der Dutch East India Company angelegt, um Obst und Gemüse anzubauen.
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Parlament: Hier endet die Tour
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Während der Tour lernen wir: Kapstadt ist unter anderem für viele Galerien und auch für 3.000 Coffee Shops bekannt
Vogelperspektive 2.0 – mit dem Helikopter über Kapstadt fliegen
Vom Startplatz der V&A Waterfront hebt der Helikopter ab und fliegt in einer großen Kurve auf den Atlantik hinaus. Es ist die goldene Stunde – wie wird die Sicht auf Kapstadt sein?
In 900 Metern Höhe über der Bucht von Kapstadt fesselt mich der Ausblick so sehr, dass ich meinem Mann mit meinem Kopf den seitlichen Blick versperre. Zum Glück kann er durch die Frontscheibe das Panorama genießen:
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der Tafelberg mit seinem flachen Bergplateau
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der Lion’s Head und Signal Hill
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die Bergkette der 12 Apostel
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Kapstadt mit malerischen Buchten
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Wale im Atlantik
Zu viert sitzen wir nebeneinander auf der Rückbank des Helikopters und hören das Dröhnen der Rotorblätter durch unsere Kopfhörer. Die Freude über diesen Flug ist bei uns allen sichtbar – jeder strahlt über das ganze Gesicht.
- Startplatz: V&A Waterfront
- Anbieter: Cape Town Helicopters - weitere Anbieter sind: NAC Helicopters Cape Town und Sport Helicopters
- Gebuchter Rundflug: Atlantico Helicopter Tour
- Kosten: R3.900 / ca. 210 € p.P. (Stand 08/2026)
- Dauer: 20 Minuten
- Aufenthalt: etwa eine Stunde
- Bo-Kaap: ca. 10 Autominuten
- Signal Hill & Lion's Head: ca. 15 Autominuten
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Seilbahn des Tafelbergs: ca. 20 Autominuten
- Camps Bay: ca. 20 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
V&A Waterfront – Ein Tag im Hafen mit Freizeitspaß
Boote liegen im ruhigen Wasser, Robben sonnen sich auf einem Holzsteg – ein herrlicher Spaziergang durch die V&A Waterfront.
Dieses restaurierte Werft- und Hafenviertel ist nicht nur ein Hafen, sondern bietet auch zahlreiche Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten:
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ein Helikopter-Rundflug über Kapstadt
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The Watershed: Markt mit 150 lokalen Herstellern von Mode, Handwerk und Kunst
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Einkaufen im Victoria Wharf Shopping Centre
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Restaurants und Cafés
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eine Bootstour: z.B. auch zur Gefängnisinsel Robben Island
Bevor die V&A Waterfront zu einem beliebten Ausflugsziel und Wohnort wurde, diente der Hafen dazu, Schiffe vor den schweren Winterstürmen zu schützen. Benannt wurde das Hafenviertel nach Königin Victoria und ihrem Sohn Prinz Alfred, der den Bau des ersten Hafenbeckens im Jahr 1860 in Auftrag gab.
- Anreise: mit dem Uber
- Aufenthalt: etwa einen Tag
- Mehr Informationen: zu Aktivitäten und Veranstaltungen in der V&A Waterfront
- Castle of Good Hope: ca. 10 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 10 Autominuten
- Botanischer Garten Kirstenbosch: ca. 15 Autominuten
- Seilbahn des Tafelbergs: ca. 20 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Robben Island: Eine Bootstour mit Gefängnisbesuch
Am Ufer von Robben Island stehen acht Brillenpinguine auf den Felsen. Einerseits lächle ich wegen der Pinguine und des schönen Ausblicks auf Kapstadt, andererseits empfinde ich ein beklemmendes Gefühl.
Robben Island liegt im Atlantik vor der Küste Kapstadts und ist ein ehemaliges Hochsicherheitsgefängnis, in dem Tausende politische Gefangene inhaftiert waren. Der berühmteste Insasse war Nelson Mandela, der 1994 der erste schwarze Präsident Südafrikas wurde.
Die Insel und das Gefängnis kann nur in Verbindung mit einer geführten Tour besichtigt werden. Diese beginnt mit einer Überfahrt auf die Insel. Nach der Ankunft werden alle Gäste in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine beginnt mit der Führung durch das Gefängnis, die andere mit einer Busrundfahrt über die Insel. Anschließend wird getauscht.
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Während der Busrundfahrt über Robben Island entdecken wir acht Brillenpinguine am Ufer. -

Während der Führung passieren wir mehrere Sicherheitsschleusen zwischen den Zellentrakten. -

Die Zelle von Nelson Mandela, der in diesem Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert war. Politische Gefangene schliefen auf einer dünnen Decke auf dem Boden.
Unser Guide ist ein ehemaliger Häftling, der von seinen und den Erfahrungen anderer Insassen berichtet. Auch wenn die Erzählungen sehr fesselnd sind, entsteht bei uns das Gefühl, „durchgeschleust“ zu werden. Es bleibt wenig Zeit, den Registrierungsbereich, die Zellentrakte, den Innenhof, die Schleusen und die einzelnen Ausstellungsstücke zu betrachten. Stattdessen sollen wir schnell Fotos von den Beschreibungen machen, um die Informationen nach dem Besuch nachlesen zu können.
Robben Island ist ein wichtiger Teil der Geschichte von Südafrika. Daher ist es für uns umso enttäuschender, wie die Tour durchgeführt wird.
- Treffpunkt: V&A Waterfront, Nelson Mandela Gateway
- Tickets: R600 / ca. 30 € p.P (Stand 08/2026) – online buchen
- Dauer: etwa 4–5 Stunden inklusive Fährfahrt
- Überfahrt: per Schnellboot etwa 30 Minuten; eine Stunde mit dem langsamen Boot
- Geführte Tour: auf Englisch
- Trinkgeld: für den Guide einplanen
- Packliste: Getränke, Snacks, bequeme Schuhe, bei Reiseübelkeit Sea Bands und/oder Reisetabletten
- Castle of Good Hope: ca. 10 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 10 Autominuten
- Botanischer Garten Kirstenbosch: ca. 15 Autominuten
- Seilbahn des Tafelbergs: ca. 20 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Castle of Good Hope: Geschichte zum Anfassen
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Vor dem Haupttor des Castle of Good Hope. -

Einer der vielen Innenhöfe des Castle of Good Hope. Die gelbe Fassadenfarbe wurde ursprünglich gewählt, weil sie die Sonneneinstrahlung verringert. -

Auf dem Mauerring mit einer der alten Kanonen und Blick auf die Stadt. Im Hintergrund ist der Signal Hill zu sehen.
Die Tür der Waffenkammer schließt sich. Es ist stockdunkel, sodass niemand mehr die eigene Hand vor Augen sehen kann. So demonstriert unser Guide, wie dunkel einige Räume im Castle of Good Hope sind. Vorher hat er gefragt, ob jemand Platzangst oder Angst vor der Dunkelheit hat.
Die fünfeckige Festung aus dem 17. Jahrhundert ist das älteste erhaltene Kolonialgebäude Südafrikas und Stützpunkt des Cape Town Highlanders Regiment. Hier gibt es einiges zu entdecken:
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das Militärmuseum, in dem die Führung beginnt
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eine Waffen- und Folterkammer
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ein Mauerring mit alten Kanonen sowie einem schönen Blick auf den Tafelberg und die Stadt
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das Governors House mit Gemälden aus dem 17. bis 19. Jahrhundert und historischen Möbeln
Auch wenn Castle of Good Hope übersetzt Schloss der Guten Hoffnung heißt, würden vermutlich die wenigsten dieses Bauwerk als Schloss bezeichnen, sondern eher als Fort.
Die Führung ist sehr unterhaltsam und bietet interessante Einblicke in die Geschichte. Müssten wir uns zwischen Robben Island und Castle of Good Hope entscheiden, wäre das Fort für uns die erste Wahl – allerdings nur in Verbindung mit einer geführten Tour.
- Tickets: R50 / ca. 2,60 € p.P (Stand 08/2026)
- Geführte Touren: täglich und stündlich ab 11 Uhr, Tour ist im Ticketpreis enthalten
- Kostenlose Führungen: aktuell am 16. Juni und am Heritage Day (24. September)
- Dauer der Führung: etwa 45 Minuten
- Aufenthalt: etwa zwei Stunden
- Öffnungszeiten: 9–16 Uhr
- Trinkgeld für den Guide einplanen
- Bequeme Schuhe tragen
- Mehr Informationen
- The Old Biscuit Mill: ca. 10 Autominuten
- V&A Waterfront: ca. 10 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 10 Autominuten
- Botanischer Garten Kirstenbosch: ca. 10 Autominuten
- Seilbahn des Tafelbergs: ca. 15 Autominuten
The Old Biscuit Mill: Kreativer Markt mit Streetart und Cafés
Eigentlich wollen wir nur stöbern. Zwischen Schmuck, Deko, Masken und Kosmetik finden wir schließlich ein Bild für unsere heimische Wohnzimmerwand.
Bis 1946 wurden in der Old Biscuit Mill Kekse gebacken. Heute ist das ehemalige Fabrikgelände ein kreativer Markt mit Produkten von lokalen Künstlern.
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Galerien mit beeindruckender Kunst
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Streetart auf dem Fabrikgelände
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Boutiquen mit kreativer Mode
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Handgefertigten Schmuck und skurrile Souvenirs
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Restaurants und Cafés
Nur 10 Autominuten vom Castle of Good Hope entfernt liegt dieses Kleinod.
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The Old Biscuit Mill ist ein ehemaliges Industriegelände mit vielen kleinen Geschäften abseits des Gewöhnlichen. -

Neben Skulpturen zieren viele Streetart-Kunstwerke die Steinmauern. -

Der Innenhof im Industrie-Chic mit Restaurants, Cafés und Geschäften. Über die Außentreppe gelangt man zu weiteren Läden in der ersten Etage.
- Aufenthalt: etwa zwei Stunden
- Öffnungszeiten: Mo– Fr 10–16 Uhr; Sa 09–16 Uhr; So 10–14 Uhr
- Neighbourgoods Market: findet samstags von 9 bis 15 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr statt.
- Mehr Informationen
- V&A Waterfront: ca. 10 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 10 Autominuten
- Botanischer Garten Kirstenbosch: ca. 10 Autominuten
- Seilbahn des Tafelbergs: ca. 15 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Botanischer Garten Kirstenbosch: Baumkronen und Blütenpracht
Wie eine Baumschlange windet sich der 130 Meter lange Tree Canopy Walkway durch die Bäume und steigt dabei sanft auf 11,5 Meter über dem Boden an. Über diesen leicht schwankenden Weg spazieren mein Mann und ich – mit den Baumkronen auf Augenhöhe und Blick auf den eindrucksvollen Tafelberg.
Die geschwungene Stahl- und Holzkonstruktion ist nur eines der Highlights im Botanischen Garten Kirstenbosch, der zu den schönsten botanischen Gärten der Welt zählt.
Gut ausgebaute Wege und sandigen Pfade führen über kleine Hügel an Wiesen mit orangefarbenen Kapringelblumen vorbei. Im Oktober ist in Südafrika erst Frühling – und es blühen bereits zahlreiche Blumen: hellrote Proteas, gelbe Paradiesvogel- und lilafarbene Mittagsblumen.
Zum 36 Hektar – etwa 50 Fußballfelder – großen Garten gehören nicht nur Blumen. Auch imposante Bäume wie der Podocarpus falcatus (Gewöhnliches Afrogelbholz), die Bananenpalme oder der Südafrikanische Kap-Feigenbaum sind hier zu finden.
Auch wenn das Wetter bedeckt ist, lohnt sich ein Ausflug hierher – besonders für Pflanzen-Fans.
- Eintritt: R270 / ca. 14 € p.P. (Stand 08/2026)
- Aufenthalt: etwa zwei Stunden
- Öffnungszeiten: 8–19 Uhr (Sep–Mrz), 8-18 Uhr (Apr–Aug)
- Wasserspender vorhanden
- Toiletten vorhanden
- Restaurant: Moyo – leckeres Essen und gemütliche Terrasse
- Bequeme Schuhe tragen
- Mehr Informationen
- The Old Biscuit Mill: ca. 10 Autominuten
- Castle of Good Hope: ca. 10 Autominuten
- V&A Waterfront: ca. 15 Autominuten
- Bo-Kaap: ca. 20 Autominuten
- Simon's Town: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Bloubergstrand: Sonnenuntergang mit Blick auf den Tafelberg
Wenn das Ungeplante die Planung durchkreuzt und am Ende alles besser wird als gedacht – dann ist das Reisen!
Ursprünglich war unser Plan, den Besuch des Bloubergstrands mit einer Quad-Tour und einem Ausflug zu einer Straußenfarm zu kombinieren. Die Quad-Tour und der Besuch der Straußenfarm stehen noch immer auf unserer Kapstadt-Wunschliste – denn es kam anders als geplant.
Am Tag unserer Ankunft in Kapstadt holen uns unsere Freunde mit ihrem Mietwagen ab. Der erste Abend in Südafrika mit Freunden – was gibt es Schöneres? Aber vor dem Essen geht’s erst noch an den Bloubergstrand – gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang.
Es entsteht eine Farbexplosion: Gold-, Rosa-, Rot- und Orangetöne vermischten sich mit dem immer dunkler werdenden Himmel. Nicht nur das Farbenspiel des Sonnenuntergangs verzauberte mich, sondern auch die Silhouette des Tafelbergs und des Lion’s Head.
Anschließend geht es ins Restaurant Cattle Baron – Tableview Blouberg. Es liegt nur fünf Autominuten vom Strand entfernt. Die Steaks sind übrigens hervorragend und die Preise gut. Beides lässt darauf schließen, dass dies keine typische Touristengegend ist.
- Kostenlose Parkplätze vorhanden
- Toiletten/Food-Trucks: An unserem Parkplatz habe ich keine gesehen.
- Parkplatz am Restaurant: bewacht; der Parkplatzwächter freut sich über ein kleines Trinkgeld
- Restaurant: Cattle Baron – Tableview Blouberg
- Quad-Tour: ca. 25 Autominuten
- Straußenfarm: ca. 25 Autominuten
- V&A Waterfront: ca. 30 Autominuten
- Castle of Good Hope: ca. 30 Autominuten
- Botanischer Garten Kirstenbosch: ca. 35 Autominuten
Simon’s Town – Wo Pinguine und Wale zu Hause sind
Pinguine und Wale in Südafrika? Das klingt verrückt! Etwa eine Autostunde vom Zentrum Kapstadts entfernt gibt es den kleinen Küstenort Simon’s Town.
Während sich von Juni bis November Wale in der Bucht tummeln, lebt am Boulders Beach das ganze Jahr eine Kolonie mit mehr als 2.000 Brillenpinguinen. Ob wir heute tatsächlich das Glück haben werden, Pinguine und Wale zu sehen?
- Kap der Guten Hoffnung: 35 Autominuten
- Botanischer Garten Kirstenbosch: ca. 40 Autominuten
- Hout Bay: ca. 45 Autominuten
- Seilbahn des Tafelbergs: ca. 1 Stunde mit dem Auto
Pinguine am Boulders Beach
Gegen 17 Uhr laufen mein Mann und ich über einen langen Holzsteg, der sich über den Boulders Beach schlängelt. Zum Glück ist nicht mehr viel los. Der späte Nachmittag scheint ideal zu sein, um die Pinguine entlang des Stegs in aller Ruhe zu beobachten – auch wenn sie sehr unangenehm riechen.
Zwischen grünen Sträuchern legt ein Pinguin den Kopf schützend über seine flauschigen Jungen. Am Ufer kommen drei Pinguine zeitgleich aus dem Wasser und marschieren gemeinsam den Strand hinauf. Auf einem Felsen scheinen sich zwei Pinguine verliebte Blicke zuzuwerfen.
Einfach unvergesslich – und ich hatte Angst, keinen Pinguin zu sehen.
- Tickets: R245 / ca. 13€ p.P. (Stand 08/2026)– Mehr Informationen
- Öffnungszeiten
- Dez– Jan: 7:00–19:30 Uhr
- Feb–Mrz: 8:00–18:30 Uhr
- Apr– Sep: 8:00-17:00 Uhr
- Okt–Nov: 8:00–18:30 Uhr
- Bequeme Schuhe anziehen
- Mehr Informationen
- Tipp: Am benachbarten Strand kommt man den Pinguinen auch kostenlos ganz nah, aber die Eintrittsgelder dienen dem Erhalt der Pinguin-Kolonie
Whale Watching in der False Bay
Noch vor der Begegnung mit den Pinguinen legt unser Ausflugsboot um 14 Uhr vom Hafen The Town Pier ab, um in die False Bay hinauszufahren.
Es dauert nicht lange, und zwei Rücken und Schwanzflossen von Buckelwalen ragen aus der Wasseroberfläche. Eine Mutter übt mit ihrem Kalb das Tauchen und verschiedene Bewegungen mit den Flossen – ein fesselndes Schauspiel.
Unser Guide macht uns auf weiße Kratzer an der Flosse des Baby-Buckelwals aufmerksam – vermutlich Spuren eines versuchten Angriffs eines Orcas. Orcas gehören zur Familie der Delfine und greifen Wale in Gruppen an. Deshalb werden sie auch Killerwale genannt.
Ganz verzaubert verlassen wir Simon’s Town bei Sonnenuntergang – einen Ort, an dem Begegnungen mit Buckelwalen und Pinguinen am selben Tag möglich sind.
Tipp! Etwa 1,5 Stunden von Kapstadt entfernt, können in Hermanus Wale vom Ufer aus beobachtet werden. Hermanus steht auch noch auf meiner Südafrika-Wunschliste. Falls du schon dort warst, berichte gerne über deine Erfahrungen in den Kommentaren – ich würde mich freuen.
- Adresse: 2 Wharf St, Simon's Town, Cape Town, 7975, Südafrika
- Anbieter: Simon's Town Boat Company
- Kosten: R1.850 / ca. 97 € p.P. (Stand 08/2026)
- Dauer der Tour: 2,5 Stunden
- Abfahrt: 10:30 Uhr und 14:00 Uhr (Stand 08/2026)
- Bei Reiseübelkeit: Sea Bands tragen und/oder eine Reisetablette nehmen
Hout Bay - Zu Besuch bei den Robben
Wir ziehen Taucherbrille, Schnorchel und Flossen an. Ich setze mich auf den Rand des Schlauchbootes und rutsche mit einem lauten Platscher ins 15 °C kalte Wasser.
Unser Schlauchboot ankert vor einem Felsen bei Duiker Island, auf dem sich eine große Robbenkolonie sonnt. Vereinzelt gleiten einige Tiere behäbig ins Wasser, andere kehren vom Meer auf den Felsen zurück.
Allein für dieses Naturschauspiel hat sich die Fahrt hierher schon gelohnt. Unsere Gruppe begibt sich nicht ohne Grund in einem Neoprenanzug in dieses kalte Wasser – mit etwas Glück werden wir mit Robben schnorcheln. Die Vormittagsgruppe kam auf jeden Fall begeistert von ihrer Tour zurück.
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Ob wir mit Robben geschnorchelt sind, erfährst du hier.
- Treffpunkt: Hafen von Hout Bay
- Anbieter: Animal Ocean
- Neues Angebot: Unsere Tour war eine „Robben-Schnorchel-Tour; mittlerweile werden Schnorchel-Safaris angeboten
- Kosten: R2.950 / ca. 155 € p.P. für die Ocean-Safari-Schnorchel-Tour (Stand 08/2026)
- Dauer: 4 Stunden
- Ausrüstung: Neoprenanzug mit Kapuze, Neoprensocken, Tauchbrille und Schnorchel
- Packliste: Wechselkleidung, Handtuch und evtl. einen Pullover zum Aufwärmen nach der Tour
- Bei Reiseübelkeit: Sea Bands tragen und/oder eine Reisetablette nehmen
- Es werden keine Robben angefüttert, um Touristen zu bespaßen. Die Natur geht ihren eigenen Weg.
- Botanischer Garten Kirstenbosch: ca. 25 Autominuten
- Seilbahn des Tafelbergs: ca. 25 Autominuten
- Simons Town: ca. 45 Autominuten
- Kap der Guten Hoffnung: 1,5 Stunden mit dem Auto
Kap der Guten Hoffnung – Zwischen Pavianen und Küstenlandschaft
Einmal am südwestlichsten Punkt Afrikas sein und eines der berühmten Erinnerungsfotos Südafrikas machen – mit der Aufschrift „Cape of Good Hope“.
Die Fahrt dorthin war schon aufregend: Erst blockiert im Nationalpark eine Pavianfamilie die Straße, dann spazieren zwei von ihnen auf unserem Autodach herum. Glücklicherweise verlassen die beiden Paviane unser Auto über die Motorhaube und den Beifahrerspiegel. Nun kann die Fahrt weitergehen.
Während mein Mann zum Kap der Guten Hoffnung fährt, schaue ich beeindruckt auf die malerischen Küstenabschnitte mit weißen Sandstränden vor einem blau leuchtenden Atlantik.
An dieser Sehenswürdigkeit einen freien Parkplatz zu finden, ist gar nicht so leicht. Zwischen Mietwagen und Reisebussen sind glücklicherweise vereinzelte Parkplätze frei.
Für das begehrte Foto müssen wir nun anstehen und warten, dabei kommen wir mit zwei Brasilianern ins Gespräch. Wie praktisch – so werden gegenseitig die Erinnerungsfotos gemacht.
Hinter dem Fotospot führt ein Wanderweg einen Hügel hinauf. Der Aufstieg zum Plateau ist nicht anspruchsvoll und bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Landschaft des Nationalparks. Grüne Hänge sind von pinken Mittagsblumen bedeckt. Die Wellen schlagen mit voller Wucht gegen die schroffen Felswände, die an die raue Küste Irlands erinnern.
- Eintritt: R515 / ca. 27 € p.P. (Stand 08/2026)
- Aufenthalt: den ganzen Tag einplanen
- Packliste: Pullover oder eine Windjacke, Sonnenbrille, Wer den Nationalpark noch zu Fuß erkunden möchte, sollte mindestens Sportschuhe mit gutem Profil tragen – keine Freizeitsneaker oder Flipflops
- Mehr Informationen: auch zu den Aktivitäten
- Mietwagen: Türen immer verschlossen halten. Paviane können sie öffnen, um an Lebensmittel zu kommen. Ein ausreichender Versicherungsschutz ist empfehlenswert, falls ein Tier Schäden am Fahrzeug verursacht. Wir hatten Glück.
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- Simons Town: ca. 35 Autominuten
- Botanischer Garten Kirstenbosch: ca. 1 Stunde 15 Minuten mit dem Auto
- Hout Bay: ca. 1,5 Stunden mit dem Auto
- Seilbahn des Tafelbergs: ca. 1,5 Stunden mit dem Auto
Mein Fazit zu Kapstadt
Auch nach unserem zweiten Besuch haben wir noch nicht genug von dir, abwechslungsreiches Kapstadt. Einen Städtetrip mit Kultur, Abenteuern und Natur in dieser Vielfalt erleben wir auf unseren Reisen selten. Ein weiterer Vorteil dieser Region: Fast alle Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse liegen nur eine kurze Autofahrt voneinander entfernt.
- Besuch des Tafelbergs
- Mittagspause am Strand der Camps Bay
- Ein Spaziergang durch Bo-Kaap
- Ein Tandem-Paragliding-Flug mit Sonnenuntergang auf dem Signal Hill oder
- Ein Helikopter-Rundflug mit Abendessen in der V&A Waterfront
- Fahrt nach Simon's Town: Pinguine und Wale Watching
- Entweder Weiterfahrt zum Kap der Guten Hoffnung oder zum Botanischen Garten Kirstenbosch
- Wanderung auf den Tafelberg
- Wanderung auf den Lion's Head
- Besuch des Bo-Kaap-Museums und der Galerie
- Besuch des Zeitz Museum mit Rooftop Bar
- Besuch des District Six Museum - Apartheid Museum
- Besuch des ältesten Weinguts Kapstadts: Groot Constantia
- Eine Quad-Tour: Atlantis Dunes
- Besuch einer Straußenfarm: Cape Town Ostrich Farm
- Hout Bay:
- Schnorchel-Safari
- Bay Harbour Market
- Dunes Beach Restaurant & Bar
- Wanderung auf den Berg Klein Leeukoppie, der kleine Bruder des Lion's Head
- Kap der Guten Hoffnung: Wanderwege und Leuchttrum erkunden
8 Tipps für deine Kapstadt-Reise
- Lage: Kapstadt ist die gesetzgebende (legislative) Hauptstadt Südafrikas und liegt im Südwesten an der Atlantikküste.
- Fläche: Rund 2.441 km² – fast dreimal so groß wie Berlin.
- Einwohner: Etwa 4,8 Millionen Menschen leben in der Metropolregion.
- Zeitverschiebung: Winterzeit: +1 Stunde (MEZ), Sommerzeit: keine Zeitverschiebung
- Währung: Südafrikanischer Rand (ZAR).
- Menschen: Die Menschen in Kapstadt haben wir als sehr freundlich und hilfsbereit erlebt.
- Unterwegs in Kapstadt: Die Stadt ist eher auf Autofahrer ausgelegt. Viele Gehwege sind schmal und einige Straßen hügelig – bequeme Schuhe anziehen.
- Reisedokumente: Die aktuellen Einreisebestimmungen über die Internetseite des Auswärtigen Amts prüfen.
- Steckdosen: Typ D, M und N; Spannung 230 V/50 Hz. Ein Reiseadapter ist erforderlich. Wir haben einen vor Ort gekauft, weil der mitgebrachte Adapter nicht funktioniert hat.
- Sprache: In Südafrika werden zwölf offizielle Sprachen gesprochen. In der Kapstadt-Region konnten wir uns sehr gut mit Englisch verständigen. Auch Afrikaans, das dem Niederländischen sehr ähnlich ist, scheint in dieser Region vermehrt gesprochen zu werden.
- Kartenzahlung: Bargeld haben wir fast nur für Trinkgelder benötigt. Ansonsten war überall Kartenzahlung möglich.
- Gesundheit: Auslandskrankenversicherung empfohlen, Apotheke heißt „Pharmacy“ oder „Chemist“.
- Sicherheitsgefühl: In den touristischen Gebieten haben wir uns sehr sicher gefühlt.
- Fortbewegung: Einheimische empfehlen, für längere Strecken oder abends ein Uber zu nehmen und nicht zu Fuß unterwegs zu sein.
- Geld abheben: Geld am besten an Automaten in Banken abheben – dort befindet sich meistens Sicherheitspersonal. Trotzdem: die Augen offen halten!
- Sicherheitspersonal: In touristischen Gebieten ist Sicherheitspersonal in dunkler Uniform und mit neongelben Westen unterwegs.
- Tipp: Ein „Fake-Portemonnaie“ mit einigen Geldscheinen (Rand – ZAR) und gesperrten oder ungültigen Karten dabeihaben. Benötigt haben wir dieses allerdings nie.
- Begegnungen: Wir haben in Kapstadt viele obdachlose Menschen gesehen. Einmal hat uns jemand nach Geld gefragt. Als wir verneinten, meinte er: „Ich respektiere, dass ihr mir nichts gebt.“
- Notrufnummer: Polizei 10111, Rettungsdienst 10177
- Jahreszeiten: Südafrika liegt auf der Südhalbkugel. Deshalb sind die Jahreszeiten entgegengesetzt zu Deutschland.
- Beliebte Reisezeit: März bis Mai sowie September bis November gelten als gute Reisezeiten für Kapstadt.
- Frühling (September bis Dezember): Unsere bevorzugte Reisezeit ist der Oktober:
- Während unseres Aufenthalts lagen die Temperaturen zwischen 17 und 29 Grad.
- farbenfrohe, aufblühende Natur
- Anfang Oktober kann das Wetter noch sehr wechselhaft sein – manchmal erlebten wir sogar vier Jahreszeiten an einem Tag: Sonne, Regen, Wolken und Wind
- Auch Einheimische empfehlen diesen Monat, da es noch nicht zu heiß ist
- Sommer (Dezember bis Februar): Hochsaison (Dez–Jan) mit Temperaturen über 30 Grad, teilweise sogar über 40 Grad.
- Winter (Mai bis August): Regnerische Jahreszeit mit Temperaturen zwischen 10-20 Grad.
- Tipp: In vielen Unterkünften gibt es im Badezimmer keine Heizung. Nach einer heißen Dusche kann es sich deshalb überraschend kalt anfühlen.
- Reisepass: Gültigkeit prüfen und eine Kopie der wichtigen Dokumente digital speichern.
- Medikamente: Persönliche Medikamente sowie eine kleine Reiseapotheke gehören ins Handgepäck.
- Kreditkarten: Mindestens zwei Kreditkarten mitnehmen, falls eine Karte einmal nicht funktioniert.
- Bequeme Schuhe: Kapstadt ist hügelig und viele Sehenswürdigkeiten erkundet man zu Fuß. Bequeme Schuhe oder Wanderschuhe sind daher empfehlenswert.
- Kleidung im Oktober: Von T-Shirt bis Pullover einpacken. Außerdem gehören eine Wind- und Regenjacke, ein Regenschirm sowie leichte Sommerkleidung ins Gepäck.
- Sonnenschutz: Sonnencreme und Sonnenbrille gehören aufgrund der starken Sonne unbedingt dazu.
- Reisestecker: Für die südafrikanischen Steckdosen wird ein passender Reiseadapter benötigt.
- Ladekabel & Powerbank: Für Smartphone, Kamera und andere elektronische Geräte ausreichend Ladekabel mitnehmen.
- Internationaler Führerschein: Falls ein Mietwagen gemietet wird.
Taxi
Es sollte immer darauf geachtet werden, dass das Taxameter eingeschaltet ist. Bei Preisnachfrage wurde uns ein höherer Betrag genannt als der tatsächliche Fahrpreis mit Taxameter. Alternativ kann über Google Maps der ungefähre Fahrpreis ermittelt werden.
Uber
Eine wirklich gute Alternative zum Taxi ist der Fahrdienst Uber. Über die App wird vorab ein Festpreis angezeigt. Wir haben Uber mehrfach genutzt und dabei nur gute Erfahrungen gemacht: saubere Autos, freundliche Fahrer und eine entspannte Fahrweise.
Mietwagen
- In Südafrika herrscht Linksverkehr.
- Es wird ein gültiger nationaler und internationaler Führerschein benötigt!
- Es gibt viele 4-way-stop-Kreuzungen: alle Autos halten zunächst an der Kreuzung. Das Auto, welches als erstes an der Kreuzung gehalten hat, fährt auch wieder als erstes los.
Außerhalb des Zentrums ist der Mietwagen eine gute und flexible Alternative. Autofahren in der Gegend um Stellenbosch, Hout Bay und Simon’s Town (Boulders Beach) ist entspannt. Bei schönem Wetter ist es relativ schwer am Strand von Camps Bay (Kapstadt) einen Parkplatz zu bekommen.
Empfehlenswert wäre ein Automatik-Modell und deutsches Fabrikat: man muss sich nur auf den Verkehr konzentrieren und die Bedienelemente sind identisch, beim Blinken wird nicht versehentlich der Scheibenwischer betätigt. Andere Reisende haben uns berichtet, dass die Bedienelemente bei den asiatischen Modellen andersherum waren.
Hop-on/Hop-off-Bus
- Drei verschiedene Routen
- Ticketpreis: ca. 20 € pro Person
- Treffpunkt: City Sightseeing Tour Office, 81 Long Street
- Mehr Informationen Hop-On/Hop-Off-Bus
Ich muss gestehen, zur kulinarischen Vielfalt kann ich leider nicht so viel sagen. Obwohl ich in Deutschland nur noch wenig Fleisch esse, schaffen es die Südafrikaner immer wieder, mich auf die Fleischseite zurückzuholen.
Ich habe viele Steaks gegessen. Sie waren jedes Mal von sehr guter Qualität und haben mir sogar besser geschmeckt als in Deutschland. Zwischendurch habe ich aber auch Austern, Burger, Sushi und Fisch probiert.
Egal, was wir gegessen haben – wir wurden kein einziges Mal enttäuscht.
Gut zu wissen
- Trinkgeld: 10-15% sind üblich und noch nicht im Rechnungsbetrag enthalten.
- Für Vegetarier gibt es auch ein gutes Angebot.
- eSIM: Gute Erfahrungen haben wir mit dem eSIM-Anbieter Airalo gemacht. Voraussetzung ist ein eSIM-fähiges Mobiltelefon. Die Tarife sind zwar teurer als eine lokale SIM-Karte, dafür hatten wir jederzeit mobile Daten – etwa um ein Uber zu bestellen oder eine Navigations-App zu nutzen.
- Lokale SIM-Karten: Südafrikanische Anbieter sind unter anderem Vodacom, MTN, Cell C und Telkom.
- Prepaid-Karte: Für den Kauf einer lokalen SIM-Karte muss der Reisepass vorgelegt werden.
Achtung beim Foto-Upload
Viele Smartphones laden Fotos automatisch in eine Cloud wie iCloud oder Google Fotos hoch – häufig auch über mobile Daten. Wer kein unbegrenztes Datenvolumen hat, sollte den automatischen Upload über mobile Daten deaktivieren.
Tipp: Der Upload lässt sich manuell starten, sobald WLAN zur Verfügung steht.
Kapstadt hat uns mit seiner Vielfalt begeistert – aber vielleicht hast du noch einen ganz besonderen Tipp, der entdeckt werden sollte?
Schreib deine Erfahrungen gerne in die Kommentare. Ich freue mich darauf, von deinen Abenteuern, Lieblingsorten und Geheimtipps zu lesen.












































